08.06.2010
Voller Energie für Sonnenenergie
Die Veranstaltung, in gewohnter Perfektion geplant und umgesetzt vom Österreichischen Wirtschaftsverlag und seiner Kongressorganisation RedEd, war eine erfolgreiche Kooperation mit dem Bundesverband Photovoltaik Austria und dem Klima- und Energiefonds. Gemeinsam mit Umweltminister DI Nikolaus Berlakovich sowie dem Geschäftsführer des Wirtschaftsverlags Thomas Zembacher, unterstrichen auch Dr. Hans Kronberger (Photovoltaikverband Austria) und DI Ingmar Höbarth (Klima- und Energiefonds) die Wichtigkeit neuer Energiestrategien und deren Umsetzung. Berlakovich freute sich die Aufstockung der Fördermittel für Photovoltaik von 19 auf 38 Millionen Euro ankündigen zu können und ließ es sich nicht nehmen auf einem kleinen Rundgang mit allen Ausstellern zu fachsimpeln.
Auch Höbarth versicherte, dass Photovoltaik zu den wichtigsten Techniken im Bereich der Stromgewinnung zähle und unterstrich, dass Interesse wie Publikumsandrang die Relevanz des Themas bewiesen. Wichtig sei es nun, so Höbarth weiter, die Dynamik zu nutzen und internationale Chancen nicht zu verpassen.
Kronberger kritisierte die Schwierigkeit des Planens durch den Umstand, dass der Termin ab dem die Förderung frei gegeben werde noch nicht feststeht und unterstrich die Wichtigkeit der Netzparität. „Die Kultivierung und Pflege des Marktes sind unumgänglich; nur darauf zu warten dass es günstiger wird reicht sicher nicht aus!”, so Kronberger in Hinblick auf die notwendige Aufklärungsarbeit.
Nach der Keynote von BM Berlakovich und einführenden Worten von Chefredakteur Heinz Schmid (Gebäude-Installation) folgte die offizielle Eröffnung des Kongresses durch DI Höbarth und Dr. Kronberger. Auch der zweite Tag in der Vösendorfer Pyramide war gut besucht und mit interessanten Vorträgen gespickt. Die Themenfelder des ersten Tages wie „Das Potential der Photovoltaik in Österreich” oder „Der korrekte Projektablauf” wurden ergänzt durch zahlreiche Fallbeispiele.
Alles in allem können beide Kongresstage als sehr erfolgreich zusammengefasst werden. Der Andrang bei der Veranstaltung sowie die intensiven Gespräche in den Pausen und im Zuge der Abendveranstaltung machen eine Weiterführung des Kongresses im nächsten Jahr unumgänglich.
Text und Foto: Martin Pechal



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