06.08.2010
Albert Berner feiert einen runden Geburtstag
Wenn man mit ihm über das Geschäft spricht, dann leuchten die Augen des Jubilars. Er gilt als Realist, der mit beiden Beinen auf dem Boden steht, gerne Neues ausprobiert und Plänen Taten folgen lässt.
Mit 21 Jahren eröffnete er am 1. April im Jahr 1957 eine kleine Schraubenhandlung. Mit unermüdlichem Einsatz und immer neuen Ideen hat er seine Firma stetig ausgebaut. Heute ist die Berner Unternehmensgruppe in mehr als 20 europäischen Ländern und in Fernost vertreten. Rund 8.000 Mitarbeiter, davon 5.000 im Außendienst, erwirtschafteten im letzten Geschäftsjahr einen Umsatz von 856 Millionen Euro. Doch Albert Berner hat noch lange nicht genug: Er möchte die Traditionsmarke „Caramba” wiederbeleben und zu internationalem Erfolg führen.
Mit der 1995 gegründeten gemeinnützigen Albert Berner-Stiftung, die von seiner Frau Ursula betreut wird, fördert der Firmeninhaber außerdem soziale, kulturelle und sportliche Aktivitäten im Kreis Hohenlohe. Auch den Menschen der Region möchte er ein wenig von dem zurückgeben, was er durch Freunde, Mitarbeiter und das Entgegenkommen vieler anderer erreichen konnte. Zum dritten Mal veranstaltete Albert Berner deshalb anlässlich seines runden Geburtstags ein Kinderfest in Künzelsau mit vielen Attraktionen, Spielen und bunter Unterhaltung.
Optimistisch blickt der Jubilar, der seit 1997 nicht mehr in der aktiven Geschäftsleitung ist, in die Zukunft: „Wir werden alles dafür tun, dass Berner auch in Zukunft seine erfolgreiche Entwicklung fortsetzt.” Berner ist ein eigenständiges Familienunternehmen und wird es auch bleiben: „Wir wachsen wertorientiert und setzen auf langfristigen und nachhaltigen Erfolg.” Die Übergabe an die nächste Generation sei eine Herausforderung, aber keine unlösbare: „Mein Sohn und meine Tochter stehen im Hintergrund bereit, ich habe ein Management, auf das ich mich verlassen kann – das sind sehr gute Voraussetzungen, dass dies gelingt”, so Berner. Den eigenen Rückzug plant Albert Berner noch lange nicht: „Ich werde das Unternehmen weiter mitgestalten”, versichert er. Für die nächsten Jahre wünscht er sich deshalb vor allem eines: Gesundheit.




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